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Geschichte der römisch-katholischen Pfarrei in Dnepropetrowsk begann Ende des XVIII. Jhs., wenn die Siedler aus Deutschland, Polen und Tschechei zu den Ufern von Dnepr kamen. Das erste steinerne Gotteshaus in der Gouvernementsstadt Katerinoslaw (Name von Dnepropertowsk bis zum Staatsstreich im Oktober 1917) wurde gerade für Kosten der Siedler aufgebaut und 1870 vom Bischof der Saratowsko-Kischeneuer Diözese, zu der die Stadt gehörte, eingeweiht. Die Stadtstatistik der Bevölkerung von Katerinoslaw jener Zeit zeigt, dass es in jener Zeit in Katerinoslaw ca. 3000 Katholiken gab.
Der Oktoberstaatsstreich und Okkupierung der Ukraine von Bolschewiki wurden die Ursache der zeitweiligen Pause in der Existierung der Pfarrei: die kriegerisch-atheistische Sowjetgewalt vernichtete physisch die Gläubigen und Geistlichen. 1919 wurde der Vorsteher V. Skwertschewsky auf dem Hoff des Gotteshauses erschossen, die Aktivisten der Gemeinde wurden auch systematisch geistig und physisch vernichtet.
Die Pfarrei hat ihre Existenz zeitweilig während des zweiten Weltkrieges erneuert. In Dnepropetrowsk befand sich das italienische Okkupaionskorps und im offenen von italienischer Besatzungsbehörde Haus begann der italienischer Kaplan die Gottesdienste zu halten.
1947 wurde die Kirche von Sowjetgewalt ganz geschlossen. Sie wurde für die Bilanz der Sportsorganisationen übergeben und als Kindersportschule, Sportsaal u.ä. benutzt.
Nachdem die Ukraine ihre Unabhängigkeit bekam, mit Unterstützung von Kamenetz-Podolsker Bischof Jan Olschansky (2003) begann die Pfarrei ihre Erneuerung. Zum ersten Mal, nach der 50 jährigen Pause, hat V. Jurij Ziminsky aus Kharkow heilige Messe im Privathaus in Dnepropetrowsk gedient. Im März 1992 hat die Gebietsadministration der Pfarrei eine Eintragungsbescheinigung der Religionsgemeinschaft. In diesem Jahr für ständige Arbeit kam V. Martin Jankewitsch aus Polen nach Dneprodzerzhinsk, wo die Behörde zu jener Zeit das Gebäude des örtlichen Gotteshauses schon teilweise zurückgegeben hat.
Da die Gemeinde keinen Raum hatte, sammelten sich die Gläubigen in den verschiedenen gemieteten Räumen und an den Stufen der katholischen Kirche, die die Behörden nicht zurückgegebenen haben. Dank den Mühen der Bischöfe von Kamenetz-Podolsker Diözese wurde ein Haus im Zentrum der Stadt 1996 gekauft und für eine Kapelle umgebaut.
1997 begannen die Schwester aus Ursulinenkongregation Herzen Jesus Sterbenden (Congregatio Sororum Ursulinarum a Sacro Corde Iesu Agonizantis) ihre Arbeit in der Pfarrei. In dieser Zeit diente V. Martin Jankewitsch, der ständig in Dnepropetrowsk wohnte, die Messe dreimal pro Woche: am Sonntag, am Mittwoch und am Freitag. Seit dem August 1999 begannen die Priester aus dem Orden der Minderen Brüder Kapuziner aus Krakower Provinz auch die Seelenhirtenarbeit in der Gemeinde.
Während der letzten vier Jahre der Existierung der Pfarrei hat sich die Anzahl der Diözesanen dreimal vergrößert und hat Tendenz zur weiteren Vergrößerung. Heute kann man schon über ca. 220 Personen, die jeden Sonntag an der heiligen Sonntagsmesse teilnehmen, sprechen. Dank der organisierten Seelenhirtenarbeit bildeten sich und wirken mehrere Bewegungen und Gemeinschaften der Weltlichen in der Gemeinde.
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