W A L L F A H R T
Anfang 90-er Jahre haben die Priester des Ordens der Minderen Brüder Kapuziner die Tradition der Verwirklichung der Wallfahrten zum Presbyterium der Mutter Gottes Berditschewer erneuert. Erste solche Wallfahrt fand im Sommer 1992 durch Reiseroute Starokonstantinow – Berditschew statt. In den nächsten Jahren begann die Wallfahrt, die immer im Juli stattfindet, in Khmelnitsky mit einem Gottesdienst in der Kirche von Christus König, gewöhnlich unter der Leitung von Bischof-Ordinärer aus Kamenez-Podolsker Diözese.
Die Wallfahrt beginnt immer am Montag und endet sich am Sonnabend mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem Platz neben dem Presbyterium der Mutter Gottes Berditschewer.
Jedes Jahr bekommt die Wallfahrt den allgemein ukrainischen Charakter, daran nehmen die Gläubigen aus den Pfarreien aller Diözesen der Ukraine teil.
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Im Laufe der Wallfahrt während des Marsches machen die Priester die Konferenzen, die den Fragen des Glaubens, christlicher Moral und Ethik, verschiedener Seiten des Lebens eines Christen gewidmet sind. Eine Tradition bildete sich, dass die Teilnehmer der Wallfahrf – die Priester, die zu verschiedenen Mönchsorden und Kongregationen gehören, und auch die Nonnen – den Pilgern über die Besonderheiten der Lebensweise und des Dienstes ihrer Orden und Kongregationen erzählen. Solche Informationen teilen auch die weltlichen Teilnehmer – Mitglieder von verschiedenen Bewegungen, Gemeinschaften und Kongregationen der Weltlichen den Pilgern mit. Die Weltlichen erzählen auch über das Leben ihrer Pfarreien. Obligatorisch sind auch die Gebete – Rosenkranz, Strahlenkranz zu Gottes Barmherzigkeit u.a. Gewöhnlich verherrlichen die Pilger den Gott mit dem Singen. Mit diesem Zweck hat der Verlag „Das Christenwort“ mehrmals die Liederbücher für Pilger verlegt. Jeden Tag wird die heilige Messe gedient.
Unterwegs übernachten die Teilnehmer in Krasilow, Starokonstantinow, Altem Ostropol, Lubar und Iwanopol. Es bildete sich eine Tradition, dass auf dem Weg zwischen Altem Ostropol und Lubar, an der Grenze von Khmelnitsker und Zhytomyrsker Gebieten, die gleichzeitig die Grenze zwischen den Kamenez-Podolsker und Kiew-Zhytomyrsker Diözesen ist, einer der Bischöfe aus Kiew-Zhytomyrsker Diözese die Pilger trifft.
Die Pilgeranzahl ist jedes Jahr unterschiedlich, zählt gewöhnlich einige hundert Menschen. Eine der zahlreicher Wallfahrten war die VI . Wallfahrt (1997). Daran nahmen mehr als 700 Gläubige teil.
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